Z wie Zweckgerechte Pinsel
Ob Rundpinsel, Flachpinsel oder Malerbürste: Wie bei anderen Ausrüstungsgegenständen für den professionellen Handwerksbetrieb lohnt es sich, in Produkte mit entsprechender Qualität zu investieren.
Maße, Formen und Materialien von Malerutensilien sind im besten Fall auf die Anwendung und die Farbe bzw. den Lack, den es aufzutragen gilt, genau abgestimmt. Gerade die Kooperationen zwischen Pinselherstellern und der Farbenindustrie haben die Techniken weiter optimiert. Auch wenn vieles selbstverständlich scheint, steckt hinter den verschiedenen Ausführungen der Werkzeuge immer ein tieferer Sinn. Seien es breite, flache Pinsel, die sich zum Streichen größerer Flächen eignen, oder Rundpinsel, die an Kanten und in Ecken besser zu gebrauchen sind. Ein gutes Farbhalte- bzw. Farbabgabevermögen ist ebenfalls gefragt.
Die Borsten an sich bestehen entweder aus Naturhaar, Kunststoff oder einer Mischung aus beidem. Je nach Einsatzzweck sind die Pinselhaare in Blech oder Kunststoff gefasst. Sollen Beizen verarbeitet werden, sind letztere Modelle zu wählen. Borstenlängen und Pinselstärken sind weitere Details, die für eine gute Qualität stehen. Pinsel mit Naturborsten sind besonders saugfähig und u. a. für den Auftrag lösemittelhaltiger Lacke geeignet. Zu Borsten aus Kunststoff greift man hingegen bei Anstrichen mit wasserverdünnbaren Lasuren oder Holzschutzmitteln. Alle Werkzeuge mit synthetischen Borsten sind in der Regel sehr robust und gut zu reinigen.
Bei der Pinselreinigung sollten erst recht keine Kompromisse gemacht werden. Das Motto kann nur lauten: lieber gleich und lieber gründlich reinigen. Ist die Farbe erst eingetrocknet, wird es deutlich schwerer das Werkzeug instand zu halten. Je nach Farbeinsatz kann das Malerwerkzeug mit Wasser oder muss mit Reiniger oder Verdünnung behandelt werden, inklusive der fachgerechten Lagerung im Anschluss. Wahrscheinlich gibt es „Lieblingspinsel“ oder ältere Pinsel, die ein Handwerker nicht mehr missen möchte. Weiter kann vermutet werden, dass ein guter Pinsel bei entsprechender Pflege genauso gut oder besser als ein nagelneues Produkt arbeitet. Wo der Gebrauch von Pinseln keinen Sinn macht, greift der Profi natürlich zu Walze oder Spritzgerät.
Die ZERO-Anwendungstechnik hat 24 Pinsel von fünf Herstellern hinsichtlich ihrer Verwendbarkeit für ZERO-Produkte überprüft; das Ergebnis ist als Flyer und im ZERO-Web unter dem Stichwort „Pinselführung“ verfügbar gemacht.
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ZERO Anwendungstechnik
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