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W wie Wasserlack

Lacke dienen seit Jahrhunderten zum Schutz von Oberflächen vor Witterung und Korrosion und darüber hinaus auch zu ihrer farblichen Verschönerung. Aufgrund verschärfter gesetzlicher Rahmenbedingungen und zunehmenden Umweltbewusstseins werden heute bevorzugt Wasserlacke (wasserverdünnbare Lacke) verwendet. Diese besitzen, im Gegensatz zu lösemittelbasierten Lacken, zur Verteilung der Bindemittel Wasser und nur noch einen sehr geringen Anteil organischer Lösemittel. Das schont die Umwelt.
Lange haftete Wasserlacken das Image schwer zu verarbeitender Produkte an. Durch langjährige Entwicklungsarbeit der Rohstoffindustrie, der Hersteller und der Anwender ist dies heute jedoch längst überwunden. Der Weg dahin war allerdings nicht einfach. So unterschiedlich wie ihre Chemie sind auch die Eigenschaften der Wasserlacke verglichen mit den konventionellen lösemittelhaltigen Lacken. Vor allem die Verarbeitung wurde lange kritisiert: Andere Fließeigenschaften und eine hohe Oberflächenspannung fordern eine Umstellung gewohnter Arbeitsweisen, Geräte und Parameter. So gibt es heute für die manuelle Applikation wasserbasierter Lacke spezielle Pinsel und Roller, bei der Verwendung von Spritzgeräten sind Unterschiede bei der Auswahl der richtige Düsengröße, des Spritzdrucks und der Auftragsmenge zu beachten. Ausschlaggebend für ein gutes Endergebnis sind zudem die klimatischen Bedingungen bei der Verarbeitung. So kann eine hohe Luftfeuchtigkeit > 70 % die Lacktrocknung stark verzögern und eine Temperatur < 5 °C zu Verfilmungsstörungen führen. Werden diese anderen Eigenschaften beachtet, ist dem Endergebnis kein wirklicher Unterschied anzumerken. Ob Korrosionsschutz oder Wetterbeständigkeit, manuelle oder industrielle Verarbeitung – moderne Wasserlacke stehen den konventionellen lösemittelbasierten Lacken in nichts mehr nach und haben heute ihren festen Platz in allen Anwendungsbereichen gefunden.

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Autor

Anke Hamberger

Leitung Produktzulassung
Tel.: 05731-9887-350
a.hamberger@zero-lack.de

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