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Überarbeitung von WDVS – was ist bei Anstrichen zu beachten?

Wie von allen Fassadenbeschichtungen und -bekleidungen wird auch vom WDVS eine lange Lebensdauer erwartet. Dabei müssen die der Witterung ausgesetzten Produkte teilweise extremen Belastungen standhalten. Die Erfahrungen zeigen, dass auch WDV-Systeme ihre Funktion über lange Zeiträume ordnungsgemäß bewahren.

Sowohl Hitze und Frost, Wind und Feuchtigkeit, als auch UV-Strahlung und Schadstoffe in der Luft wirken ständig auf die Fassade ein. Für eine lange Lebensdauer eines WDVS ist neben der systemkonformen und fachgerechten Verarbeitung auch die Wartung ausschlaggebend. Beispielsweise sind Dehn- und Anschlussfugen zu kontrollieren und verhärtete Materialien zu erneuern. Die Wartung obliegt dem Eigentümer und kann vom verarbeitenden Maler über die Jahre kaum kontrolliert werden. Der kann aber auf die Alterung der Fassade und die erforderlichen Wartungen frühzeitig hinweisen.

Soll die Fassade einen neuen Anstrich erhalten, muss auf folgende Punkte geachtet werden: Ältere Dämmfassaden können gegebenenfalls einen Bewuchs durch Mikroorganismen aufweisen, Altbeschichtungen können verschmutzt sein oder leicht kreiden. In diesen Fällen ist das entsprechende Reinigen der Fassaden erforderlich. Wichtig bei einer Hochdruckreinigung des alten WDVS ist die Verwendung eines nur mäßigen Wasserdrucks von maximal 60 bar. Das verhindert eine zu starke Sättigung des Untergrunds mit Feuchtigkeit. Auf eine Reinigung mit Heißdampf sollte ganz verzichtet werden.

Folgenschwer ist eine zu kurze Wartezeit zwischen Reinigung und Anstrich. Die Restfeuchtigkeit im Untergrund muss vollständig entwichen sein, ansonsten kommt es zu Rissbildungen und/oder Abplatzungen bei der Neubeschichtung.
Der Anstrichstoff ist generell so zu wählen, dass eine Verträglichkeit zwischen Altbeschichtung und Überholungsanstrich gegeben ist. Wichtig ist auch der sd-Wert. Er sollte bei Dämmsystemen aus Polystyrol 0,5 m und bei Dämmsystemen aus Mineralwolle 0,25 m nicht überschreiten. Aktuelle trendige dunkle Farbtöne führen zu starker Aufheizung der Fassadenflächen. Da die alte Dämmung in der Regel nicht für dunkle, intensive Farbtöne geplant wurde, ergibt sich aus der Wechselwirkung zwischen kalt und warm eine hohe Belastung der Armierung und Putzschicht. Es kommt zu Spannungen und Verformungen, was zu Rissen führen kann. Es ist daher ratsam, bei der Farbtonauswahl einen Hellbezugswert (HBW) von 20 nicht zu unterschreiten bzw. auf spezielle IR-reflektierende Pigmente zurückzugreifen, deren Einsatz auch dunkle Farbtöne thermisch sicher machen (nach Rücksprache mit dem Hersteller, TSR-Wert ≥ 25).

Ein (rechtzeitiger) neuer Anstrich wertet das Gebäude nicht nur optisch auf, er schützt das WDVS weiterhin vor äußeren Einflüssen und beugt damit Schäden an der Fassade vor.

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Autor

Anke Hamberger

Leitung Produktzulassung
Tel.: 05731-9887-350
a.hamberger@zero-lack.de

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