N wie Nase vorn!
Gerüche entstehend durch Emissionen. Sie werden von Personen unterschiedlich und ganz subjektiv wahrgenommen. Gut, wer da mit emissionsfreien Produkten die Nase vorn hat!
Im Zuge weitreichender Energie-Einsparungsmaßnahmen werden heutige Bauwerke besser isoliert und abgedichtet. Zwangsläufig verringert sich so der natürliche Luftaustausch, was zur einer Erhöhung der Konzentration von Geruchsstoffen aus Emissionsquellen führt.
Im Rahmen von Modernisierungsmaßnahmen kann es dazu kommen, dass der Geruch der eingebrachten Produkte als „belästigend“ oder auch nur als „frisch“ empfunden wird. Lösemittelhaltige und wasserverdünnbare Farben und Lacke zur dekorativen Beschichtung unterliegen der VOC Richtlinie 2010. Ziel ist eine umfassende Luftreinhaltung und so dürfen nur bestimmte geringe Mengen VOC (flüchtige organische Verbindungen) enthalten sein. Es ist immer ratsam, Produkte mit möglichst geringem Emissionsausstoß zu verwenden.
Aber außer Baumaterialien - Farben, Tapeten, Klebstoffe, Bodenbeläge - gibt es noch viele andere Emissionsquellen in Innenräumen:
- Inneneinrichtungen, wie Möbel, Gardinen, Heizkörper, elektrische Geräte usw.
- Kochen, Rauchen, Reinigungs- und Pflegemaßnahmen, Kerzenabbrand, Kaminbefeuerung usw.
- Biologische Vorgänge, z. B. Schimmelpilzwachstum durch ungünstiges Raumklima.
Durch richtiges Lüften lassen sich diese Geruchsstoffe entfernen. Die Dauer des Eigengeruchs der eingebrachten Produkte ist von den Ortsgegebenheiten (Luftfeuchtigkeit, Temperatur) abhängig. Eine Querlüftung sollte daher langfristig ca. 10 Minuten lang mehrmals am Tag erfolgen, mindestens aber 3 mal täglich. Eine kurze Stoßlüftung reicht nicht aus! Und es ist darauf zu achten, dass die Raumtemperatur über der Außentemperatur liegt. Damit wird der Kaminzugeffekt mit einer guten Luftzirkulation erzielt. Nach und nach nehmen dann die eingebrachten Produkte die Geruchskomponenten der Umgebung an; das bewirkt für den Endverbraucher eine Geruchsneutralität.
ZERO hat viele geruchs- und emissionsminimierte Produkte mit geringsten VOC-Werten im Programm. Für großflächige Anwendungen im Innenbereich empfehlen wir statt lösemittelhaltiger Materialien den Einsatz von wasserverdünnbaren Produkten, wie z. B. von Aqualacken.
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