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Auf den richtigen Anschluss kommt es an

Die dauerhafte Funktion eines WDVS, also der Wärmeschutz des Gebäudes, steht und fällt mit der richtigen Planung und der fachgerechten Verarbeitung. Dazu gehört auf jeden Fall die Ausführung der Anschlüsse an andere Bauteile, z.B. Sockel, Fenster, Türen, Dächer oder auch andere Gebäude. Es gilt immer, das gesamte System dauerhaft vor eindringender Feuchtigkeit jeder Art zu schützen, denn fehlerhafte Anschlüsse können neben einer Durchfeuchtung des WDVS und der daraus resultierenden erheblichen Beeinträchtigung des geplanten Wärmeschutzes langfristig auch zu großen Schäden an der Bausubstanz führen.

Da an Bauteilanschlüssen, etwa im Bereich einer Attika oder der Fenster, oft gewerkeübergreifend gearbeitet wird, empfiehlt es sich, bereits in der Planungsphase die Ausführung solcher Details ganz genau festzulegen. Dazu gehört, dass geeignete Profile und Dichtungsmaterialien ebenso wie zusätzliche notwendige Arbeitsschritte zu deren Einbau in die Leistungsbeschreibung und Kostenplanung aufgenommen werden.
Wird das versäumt, bzw. wird ohne Planer energetisch saniert, haben die ausführenden Fachunternehmen die Verantwortung. Alle Anschlüsse, die durch das Anbringen eines WDVS an der Fassade entstehen, sollten vorab ganz genau angeschaut werden. Für gute und sichere Standard- und objektspezifische Detaillösungen stehen heute eine Vielzahl technisch ausgereifter Produkte zur Verfügung - Anputzleisten, Anschlussprofile, Fugenprofile, imprägnierte vorkomprimierte Fugendichtbänder etc.

Um das richtige Produkt für den jeweiligen Anwendungsfall auszuwählen, müssen auch die Dämmstoffdicke, mögliche Bewegungen der Bauteile sowie bestehende Anforderungen an die Optik berücksichtigt werden. Für das Kriterium „Bewegungsaufnahme“ erleichtert die neue Klassifizierung der Anschlussprofile und Fugendichtbänder die Auswahl. Durch die Einteilung in Klassen A bis E kann die mögliche Dehnung und Stauchung der Produkte schnell bestimmt und den jeweiligen Anschlussdetails zugeordnet werden.
Fazit: Bei der Verarbeitung eines WDVS kommt den Bauteilanschlüssen eine besondere Bedeutung zu. Nur wenn sie fachgerecht geplant und ausgeführt werden, ist die Wirksamkeit der Dämmung langfristig gewährleistet. Um Schwachstellen oder Schäden frühzeitig zu erkennen, empfiehlt sich eine laufende Wartung des WDVS.

Detailinformationen zur richtigen Ausführung von Anschlüssen sind im BFS-Merkblatt 21 „Technische Richtlinien für die Planung und Verarbeitung von WDVS“ und im Merkblatt „Ausbildung von Details mit Profilen und Fugensichtbändern bei Außenputz und WDVS“ zu finden (zum Download auf der Website des VDPM). Darüber hinaus sind die Detailzeichnungen der Systemanbieter gute Planungshilfen.

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Autor

Anke Hamberger

Leitung Produktzulassung
Tel.: 05731-9887-350
a.hamberger@zero-lack.de

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