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Der Maler: "Maler-ABC"

S wie Staub

Die Entwicklung von Staub ist auf Baustellen nicht gänzlich zu verhindern, jedoch muss dessen Ausbreitung wirksam bekämpft werden. Schließlich geht es um die Gesundheit aller dort tätigen Personen. Typische Baustäube sind Quarze, Holzpartikel und Faserstäube. Asbest ist uns hinlänglich als gesundheitsgefährdend bekannt. Für andere Staubarten gilt es ebenso, die Einwirkung auf den Menschen tunlichst zu vermeiden. Denn was zunächst als vereinzelter Hustenanfall oder lästiges Augenjucken auftritt, kann bei Dauerbelastung zur ernsten Erkrankung werden.

Der Begriff Staub steht als Sammelbezeichnung für kleinste, feste Partikel, die sich in der Luft bewegen. Man kann sie oft nicht sehen und ihnen somit nicht ausweichen. Feine Stäube der Kategorie A (A-Staub) können bis tief in die Lunge eindringen. Mitunter treten erst Jahre später schwere Krankheitsbilder auf. Ein Grund mehr, die Arbeitsplatzwerte für Staub zu reglementieren. Höchstens 1,25 mg pro Kubikmeter Luft sind zulässig.

Um diesen Wert einhalten zu können, ist der Staubminderung oder besser Vermeidung eine hohe Priorität einzuräumen. Eine einfache Regel steht dabei vornean: Hände weg vom klassischen Besen, mit dem die Partikel lediglich verteilt werden. Für ein staubfreies Arbeiten sollten Instrumente gewählt werden, die weitaus effektiver sind:
• z. B. elektrische Entstauber, Kehrsaugmaschinen und andere Geräte zur Stauberfassung;
• sowie Trennschleifer, Putzfräsen und Schleifgeräte mit integrierter Absaugung.
Solcherlei Geräte sollten natürlich geprüft und gut gewartet sein. Filtereinheit und Saugleistung müssen akkurat funktionieren, ansonsten ist deren Wirkung beeinträchtigt.

Ein wesentlicher Faktor für die Gesundheit der Handwerker ist außerdem eine geeignete „Persönliche Schutzausrüstung“ (PSA). Schutzbekleidungen und Atemschutzmasken sind bei staubintensiven Tätigkeiten zu tragen. Zusammenfassend kann man sagen, dass folgende Verhaltensregeln für ein staubarmes Arbeiten immer richtig sind:
• Ablagerungen am besten sofort beseitigen,
• Staub bei Bedarf mit Wasser niederschlagen,
• Räume, in denen gearbeitet wird, gut lüften und zusätzlich Luftreiniger verwenden.

Darüber hinaus ist der Einsatz von geeigneten Materialien und Methoden zu empfehlen. Granulate oder Fertigprodukte stauben nicht so wie ein Pulver, das vor Ort angemischt wird. Ebenso sind alle Nass- und Feuchtverfahren einer Bearbeitung in trockenem Zustand vorzuziehen.

Die Berufsgenossenschaft Bau hält umfassende Informationen zum Thema „staubfreies Arbeiten“ bereit. Auch können Beratungen und Schulungen gebucht werden. Ausnahmslos wichtige Maßnahmen, um die Mitarbeitenden vor Erkrankungen der Atemwege zu schützen.

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Autor

Marcel Philipp

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