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Dieser Kunst kann niemand widerstehen

Ganz klar: Mit ihren Skulpturen möchte Eva Maria Frey positive Assoziationen auslösen.
Die sogenannten „ConcretePeople“, die sie zunächst aus Beton fertigte, stehen für weibliche Attribute, die jedem sympathisch sein dürften. Denn es geht hier nicht um die perfekte Schönheit und Modelmaße, sondern um das „echte Leben“ und ein Sinnbild für Menschlichkeit. Freundinnen oder Bekannte könnten hier als Patinnen fungiert haben. Der in Kassel lebenden und arbeitenden Künstlerin Frey geht es jedoch nicht darum, eine bestimmte Person darzustellen. Ihre lebensgroßen Figuren stehen für Selbstbewusstsein, Feinsinn, Mut und all die anderen guten Eigenschaften, die weiblichen Zeitgenossinnen zugeschrieben werden können. 

Dabei sind sie so herrlich rund, anmutig und farbenfreudig ausgearbeitet, dass man sie sogleich – bewundernd und mit allem Respekt – anfassen möchte. Die Akzeptanz ist einfach gegeben. Die Frage nach einem komplex gedachten künstlerischen Anspruch stellt sich nicht. Diese Skulpturen in Damenform werden von den Menschen gerne begutachtet und sogar in die Mitte genommen. Das wird besonders deutlich, sobald die Figuren in Wartezimmern, Empfangshallen oder Einkaufszentren ihre Positionen beziehen. Von den Hereinkommenden und Flanierenden werden sie sofort ins Herz geschlossen. Ist zum Beispiel der Platz auf der Bank in der Shoppingmall neben einer der strahlenden, üppigen Kunstfrauen frei, setzt man beziehungsweise frau sich gerne dazu, ganz ohne Scheu.

Die schönen Formen entstehen in der Werkstatt

Die Selbstverständlichkeit mit der die Skulpturen ihr „Frausein“ offenlegen, zieht einen in ihren Bann, ohne Wenn und Aber. Sie wirken auf ihre Art so menschlich und vertraut. Ihre Haltung, der Gesichtsausdruck und die auffällige bis schrille Kleidung lassen Ironie und den Hang zu kleinen Schwächen erahnen. Ein Umstand, der die Damen noch liebenswürdiger werden lässt. Im Kern sind die Kunstwerke von Eva Maria Frey allerdings aus Beton oder dem leichteren GFK-Material. Die großen Körper werden in intensiver, handwerklicher Arbeit gefertigt, die über Wochen dauert.


Das Finish, das als ein Gemälde auf der Oberfläche der Skulptur einzuordnen ist, bringt die Charakteristik der jeweiligen Protagonistin auf den Punkt. Ähnlich der Techniken alter Meister werden die Hautpartien, Gesichter, Haare und Kleider in mehreren Schichten und Schattierungen auf die Figuren gebracht, sprich gemalt. Lediglich die Farben, die im Atelier zum Einsatz kommen, basieren nicht wie damals auf Tempera oder Öl. Eva Maria Frey greift stattdessen zu modernen Lacken. 

Der Funke springt über

Die Suche nach der geeigneten Farbe für die Umsetzung ihrer Werke hat Frau Frey in einen Fachhandel für Farben geführt. Dort stieß sie auf die Aqua PUR-Lacke von ZERO. Auswahl, Konsistenz und ebenso der Service haben sie der Marke über Jahre treu bleiben lassen. Dank der ZERO-Produkte präsentieren sich die starken Frauen mit einer intensiven, robusten Ausstrahlung. Auf diese Weise lassen sie Nähe und Unvoreingenommenheit zu.

Beobachtet man die Kulisse mit etwas Abstand so scheint es, als gäbe es keinerlei Berührungsängste mit den Skulpturen der Kasseler Künstlerin und Juristin. Man ist bereit sich ihnen zu nähern, wie sie so dastehen in ihrer ganzen Pracht oder eben sitzen. Wobei Eva Maria Frey sich doch herausnehmen möchte, ihre Kunstwerke in der Regel mit „Bitte nicht berühren“ vor allzu großen Sympathiebekundungen zu bewahren.

30 Damen passen in den LKW

Die ConcretePeople von Eva Maria Frey können im Rahmen eines Komplettservices gemietet werden. Darin sind die Anlieferung per LKW, die Installation und der spätere Abbau enthalten. Das Konzept bietet sich für Büroräume, Praxen, Gartenanlagen, Hotels, Kliniken und andere öffentliche Bereiche an. Jüngst wurde ein Werk der Künstlerin als neue Werbebotschafterin der Hessischen Heilbäder vorgestellt. Unter dem Namen „Bella Heilbad“ soll in den Farben des Verbandes eine größere Anzahl von Figuren entstehen. Diese werden das visuelle Erscheinungsbild der Heilbäder weiter prägen, nachdem bereits einige Damen in Bad Zwesten beheimatet sind.


GUT ZU WISSEN

Eva Maria Frey kreiert seit nahezu 20 Jahren die farbenfrohen, auf sympathische Weise beeindruckenden Skulpturen. Zunächst wurden die Originale aus Beton gefertigt. Aus praktischen Gründen wechselte sie dann zum Werkstoff GFK, der beispielsweise für Bootsrümpfe verwendet wird. So sind die Kunstwerke besser zu handeln und lassen sich sicherer installieren. ConcretePeople sind lebensgroß oder als Miniaturen (25 cm mit Sockel) erhältlich. Die Kunstwerke haben bereits an vielen Orten in Deutschland und in verschiedenen europäischen Ländern ihre Bühne gefunden. Bei ZERO in Bad Oeynhausen stehen zwei lebensgroße Damen im Empfang und vorm Seminar-Center, auch auf ZERO-Messen waren sie schon vertreten. Weitere Infos und Hinweise zu den Ausstellungen finden sich auf der Website der Künstlerin www.concretepeople.de