Kurz vor Weihnachten haben die Realschule im Schulzentrum Nord der Stadt Bad Oeynhausen und die ZERO-LACK GmbH & Co. KG aus Bad Oeynhausen eine Kooperations-Vereinbarung „Schule-Wirtschaft“ vertraglich besiegelt.
„Wir erhoffen uns von der Kooperation mit ZERO-LACK in verschiedenen Bereichen größtmögliche Anschaulichkeit und starken Realitätsbezug“, nannte Karola Picht-Dreier, Schulleiterin der Realschule im Schulzentrum Nord der Stadt Bad Oeynhausen, das Kooperationsziel. Nicht nur bei berufswahlvorbereitenden Maßnahmen wie Betriebspraktika, Unternehmenserkundungen, Bewerbungstrainings und Berufsinformationsbörsen sei die Beteiligung des Unternehmens erwünscht. Insbesondere Praxisorientierung, Realitätsnähe und projektorientiertes Arbeiten sollen Unterricht interessanter gestalten und Lernprozesse fördern. Das Erkennen der Anwendbarkeit von in der Schule erworbenen Wissens motiviere und erhöhe die Lernbereitschaft. Karola Picht-Dreier: „Als ein Beispiel möchte ich die Zusammenarbeit beim Thema CO² und Treibhauseffekt nennen. Ob Beteiligung am Wettbewerb Gestaltung von Windmühlen mit Farben von ZERO-LACK oder Farbgestaltung eines Klassenraumes mit Einbindung von Schülervertretung und Schulpflegschaft, ob Themen wie Mensch und Farbe oder Globalisierung, die Möglichkeiten erfolgreich zusammenzuarbeiten sind vielfältig.“
ZERO-Chef und Inhaber Marcus Fischerbock, der selbst einen Teil seiner Schulzeit auf der Realschule Nord verbracht hat, betonte die zunehmende gesellschaftliche Relevanz offener Beziehungen zwischen Schule und Wirtschaft. „Die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft ist untrennbar mit qualifizierter Bildung und Ausbildung verbunden. Für mich als Unternehmer liegt es also nicht nur im Firmeninteresse, mich vor Ort stärker für eine berufsqualifizierende Schule zu engagieren. Die Realschule als Schulform ist ein wichtiger Baustein im Prozess erfolgreicher Berufsfindung, den wir durch authentische Erfahrungen und Erlebnisse der Schüler in unserem Unternehmen ergänzen wollen. Natürlich im Sinne einer klassischen Win-Win-Situation: Da, wo wir junge Leute für unser Unternehmen interessieren können, verschaffen wir uns möglicherweise gleichzeitig Vorteile bei der künftigen Mitarbeitergewinnung, denn man kennt sich ja dann schon gegenseitig. Und vielleicht erwecken wir ja auch Begeisterung für den Malerberuf selbst.“
„Mit dem Familienunternehmen ZERO-LACK haben wir ein leistungsstarkes heimisches Unternehmen vor Ort, das in unserer Stadt vorbildlich auf die Schüler zugeht. Die Kooperation mit der Realschule Nord ist ein klares Signal und zeugt von Professionalität und Verbundenheit mit den Menschen unserer Stadt“, unterstrich Bad Oeynhausens Bürgermeister Klaus Mueller-Zahlmann anlässlich der Kooperationsunterzeichnung.
Bei der Vertragsunterzeichnung v.l.n.r.:
Karola Picht-Dreier (Schulleiterin Realschule Nord, Bad Oeynhausen)
Marcus Fischerbock (Inhaber ZERO-LACK GmbH & Co. KG, Bad Oeynhausen)
Swen Binner (Geschäftsführer Berufliche Bildung, IHK Ostwestfalen zu Bielefeld )
Klaus Mueller-Zahlmann (Bürgermeister von Bad Oeynhausen)